Die Ausbildung der Kinder finanzieren
Ein Studium ermöglicht einen optimalen Start ins Berufsleben. Die umfangreiche Ausbildung an der Universität oder der Fachhochschule führt in der Regel zu einem besser bezahlten Beruf als andere Bildungswege. Auch die Anzahl der arbeitslosen Akademiker ist deutlich geringer als die anderer Gruppen. Schon alleine aus diesen Gründen lohnt sich häufig ein Studium. Die wenigsten jungen Menschen können diese Zeit jedoch aus eigener Tasche bezahlen und sind deswegen auf finanzielle Unterstützung angewiesen.
Nicht erst seit Einführung der Studiengebühren 2005 ist ein der Besuch einer Universität oder Fachhochschule ein teures Unterfangen. Bereits vorher musste das Leben des Studenten finanziert werden. Da häufig ein Ortswechsel notwendig ist und hierdurch das Wohnen im elterlichen Haushalt nicht mehr möglich ist, kamen zu den bereits anfallenden Kosten auch noch die für eine eigene Unterkunft. Durch die Studiengebühren von bis zu 500 Euro pro Semester hat sich die Situation hier nun noch verschärft. Daher macht es Sinn, frühzeitig für die Ausbildung seiner Kinder zu sparen und regelmäßig Geld zur Seite zu legen.
Studenten brauche elterliche Unterstützung
Es erscheint unmöglich für fast jeden Student Versicherung, Miete und die restlichen Kosten für den Lebensunterhalt selbst aufzubringen. Viele Studenten sind daher davon abhängig, dass ihre Eltern sie finanziell unterstützen. Dies gilt besonders, wenn sie kein BAföG erhalten oder aufgrund des Studiums nicht die Möglichkeit haben, einer Vollzeittätigkeit nachzugehen. Für viele Eltern ist es jedoch nicht möglich, jeden Monat einen großen Betrag von ihrem eigenen Geld abzugeben. Daher macht es Sinn für Eltern, aber auch für Großeltern, die ihre Enkel unterstützen möchten, möglichst früh Geld für die Bildung des Nachwuchses anzusparen. Beginnt man damit unmittelbar nach der Geburt, ist es häufig möglich nur kleine Beträge einzuzahlen, die sich bis zum Studienbeginn auf eine stattliche Menge summiert haben. Es gibt hier mehrere Strategien, um das Geld anzulegen.
Mehrere Möglichkeiten der Geldanlage
Natürlich kann man für sein Kind einfach ein Sparbuch eröffnen und jeden Monat 50 Euro einzahlen. Bei den aktuellen Zinsen lohnt sich diese Anlageform jedoch kaum. Es gibt wesentlich bessere Methoden, die trotz einer höheren Rendite Sicherheit versprechen. Eine sichere Anlage mit mehr als drei Prozent Zinsen sind Banksparpläne. Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Zinsen festgeschrieben sind, damit auch die gewünschte Summe am Ende erzielt wird. Eine weitere sichere Methode Geld für den Nachwuchs anzulegen sind Bausparverträge. Bis zu sechs Prozent Rendite sind möglich und statt der Aufnahme eines Kredites und dem Erwerb einer Immobilie kann man sich das Guthaben auch auszahlen lassen.
Daneben besteht noch die Möglichkeit in Fonds oder direkt in Aktien zu investieren. Diese Optionen sind jedoch Risikoreicher und daher nur Experten zu empfehlen.